Scheitholz ist wohl die bekannteste Form, in der Holz als Brennstoff zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu Hackschnitzeln wird Scheitholz in erster Linie aus den stärkeren Ästen und Holzstämmen gewonnen.
Harte Hölzer wie Eiche, Buche und Esche haben ihre Vorteile darin, dass sie mit schöner Flamme sehr lange und glutreich brennen, was sie vor allem für Schwedenöfen und offene Kamine interessant macht. Für Scheitholzkessel, die als Zentralheizung eingesetzt werden, sind jedoch auch Nadelhölzer wie Fichte oder Douglasie sehr gut geeignet - nicht zuletzt weil sie oft um einiges günstiger sind als Laubhölzer.
Wer sein Scheitholz nicht selbst aufarbeitet, sondern es kaufen will, der sollte sich mit den Normen und Maßeinheiten vertraut machen.
Wichtig zu wissen: Holz-Zentralheizungen, wie die Kessel von HDG, und die sogenannten Einzelraumfeuerungen wie Schwedenöfen oder Kamine werden häufig "in einen Topf geworfen". Holzzentralheizungen können jedoch durch moderne Verbrennungsregelungen und ergänzende Abscheidetechnik sehr geringe Emissionen erreichen. Aus diesem Grund werden diese zentralen Heizsysteme für die Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energieträgern staatlich gefördert.


Der Wassergehalt bezieht sich auf die Gesamtmasse ("Frischgewicht"); die Holzfeuchte auf die Darrmasse (reine Holzmasse ohne Wasser).
| Wassergehalt | ≙ | Holzfeuchte |
| 15% | 17,6% | |
| 25% | 33,3% | |
| 30% | 42,9% | |
| 35% | 53,8% |