Eine ausgereifte Beschickung ist wichtig für den sicheren und zuverlässigen Betrieb eines automatischen Holzheizsystems. Sie dosiert den zugeführten Brennstoff, unterstützt die Rückbrandsicherung über die Zellenradschleuse und zerkleinert übergroßes Brennmaterial in der Cut-Connection. Diese und weitere Merkmale machen sie für unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet.
Die HDG Vario-Beschickung ist in zwei Baugrößen erhältlich: mit einem 160-mm-Schneckentrog (Vario 160) oder einem 200-mm-Schneckentrog (Vario 200). Während sich die grundsätzliche Konstruktion kaum unterscheidet, ist die Übergabeöffnung der Cut-Connection bei der HDG Vario-Beschickung 200 um 120 % größer als bei der HDG Vario-Beschickung 160. Dadurch kann die Anlage auch mit großen und groben Hackschnitzeln betrieben werden.

Die große Übergabeöffnung zwischen Austragungsschnecke und Zellenradschleuse sowie die wechselbaren Gegenschneiden, die überlanges Material kürzen, unterstützen einen zuverlässigen Betrieb.

Das bewährte Zellenrad mit 4 Kammern unterstützt die Rückbrandsicherung, und die optimierte Geometrie trägt zu einem gleichmäßigen Materialfluss bei. Durch geringe Reibungsflächen wird die Bauteilbeanspruchung reduziert und die Lebensdauer der Komponenten unterstützt.

Die Brennstoffdosierung wird über eine Lichtschranke gesteuert. Dies unterstützt eine gleichmäßige Materialzufuhr auch bei unterschiedlichen Füllständen. Durch den „Brennstoff-Puffer“ im Dosierbehälter ist eine weitgehende Entleerung des Lagers möglich.

Der Schneckenkanal wurde gemeinsam mit der TU München entwickelt. Dabei wurde das Füllvermögen erhöht und der Transport unterschiedlichster Brennstoffe verbessert. Der Intervallbetrieb der Austragung reduziert die Anlaufphasen und schont damit die Antriebsbauteile.

Der Aufbau der Förderschnecke unterstützt einen zuverlässigen Materialtransport. Dabei wird die Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten durch den geschraubten Deckel und die außerhalb des Lagers angeordnete Schneckenkupplung vereinfacht.

Der Antrieb der HDG Vario-Beschickung verbindet einen bedarfsgerechten Energieeinsatz mit ausreichenden Leistungsreserven, um bei Bedarf zusätzliche Antriebsleistung bereitzustellen.



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